Die Wahrheit über Treue, Liebe, Enthaltsamkeit… [Teil 6] Die Ehe wird für die Ewigkeit geschlossen
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Heiraten, wie romantisch - so sieht man heute die Ehe. Geheiratet wird meistens nicht aus religiösen Gründen, sondern weil es Brauch ist und einfach “dazu gehört”. Der Sinn einer Ehe ist in Vergessenheit geraten. Ebenso die Tatsache, dass eine Ehe für die Ewigkeit und nicht auf 5 Jahre geschlossen wird.
Selbstverständlich ist es nicht leicht, sich ein Leben lang die Treue zu halten, aber das hat auch nie jemand behauptet und erst recht nicht die Kirche. Im Katechismus selbst steht zu lesen, dass auch viel Gebet nötig ist damit eine Ehe funktionieren kann. Kein Wunder, sind wir doch Menschen. Heirat bedeutet nicht automatisch von allen Versuchungen frei zu sein. Nur ein Dummkopf würde glauben, dass man ab der Hochzeit plötzlich die Tugend der uneingeschränkten Treue besitzt. Diese erfordert viel mehr einen starken Willen, Demut, Liebe und Gebet.
Die Ehe ist eine Prüfung. Jeder neue Tag in einer Ehe stellt eine Herausforderung dar. Jeden Tag aufs neue, müssen wir uns bemühen mit unserem Partner würdig und liebevoll umzugehen. Uns aufzuopfern und ihm oder ihr zur Seite zu stehen.
Es gibt durchaus auch Tiefpunkte in einer Ehe, die längere Zeit andauern können. Es ist jedoch das Kennzeichen einer guten Ehe diese Schwierigkeiten zu überbrücken und scheinen sie noch so unüberwindlich.
Wichtig ist, dass die Entscheidung, eine Ehe zu schließen, nicht leichtfertig getroffen wird.
“Darum prüfe wer sich ewig bindet”
Man muss sich wirklich fragen, ob man mit diesem Menschen die Ewigkeit verbringen möchte. Und wenn man sich einmal dafür entschieden hat sollte man dieser Entscheidung auch treu bleiben, schließlich verspricht man es VOR GOTT.
Ist es nicht ein schönes Gefühl zu wissen, dass man sein Leben mit einem treuen Partner verbringen kann, der einen wirklich liebt? Zu wissen, dass man gemeinsam alt werden kann?

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